So was erlebt man nur beim Musikverein
Wemmetsweiler: Die Saarbrücker Stadtautobahn gesperrt, eine Ballettbühne
auf der Saar und ein mehrere hundert Stimmen starker Chor: Zum 30. Geburtstag
der Saarlandwelle war das Sinfonische Blasorchester Wemmetsweiler angetreten,
um mit seinem künstlerischen Leiter Martin Folz bei diesem musikalischen
und organisatorischen Großereignis mitzumachen. Nach wochenlanger intensiver
Vorbereitung präsentierte sich das Wemmetsweiler Orchester zur Begeisterung
der rund 2500 Zuhörer als hoch motivierter Klangkörper, der dem 70minütiger
Konzertereignis seinen Stempel aufdrückte. Die von Martin Folz komponierten
bzw. arrangierten Stücke, die die Geschichte vom Gegensatz des ruhig
dahin fließenden, immerwährenden Flusses und der hektischen Stadtmenschen
erzählten, reichten von balladesken, anrührenden Melodien bis zu schnellen
rockigen Werken. Auch der vor dem Konzert einsetzende Regen konnte den
Erfolg des Konzertes nicht beeinträchtigen. Obwohl die erste Hälfte
des Konzertes noch unter nassen Begleiterscheinungen stattfinden musste,
tat dies der Spielfreude des Orchesters keinen Abbruch. Standing Ovations
gab es zum Abschluss für die Wemmetsweiler Musiker, die sich auf der
Flussbühne vom Publikum feiern ließen. Pech hatte Martin Folz: Die eilends
für das Orchester aufgestellte Überdachung endete kurz vor dem Dirigentenpult.
Der Maestro musste völlig durchnässt durchdirigieren, konnte am Ende
aber glücklich das Konzert beenden. Der Saarländischen Rundfunk sendet
am Samstag, den 19. Juni, um 18.45 Uhr im dritten Programm einen Fernsehbeitrag
über "StadtKlangFluss" und am Sonntag, dem 20. Juni um 19.04 Uhr einen
Konzertmitschnitt auf SR3 Saarlandwelle.